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iPhone für Arme

Arme Leute brauchen das iPhone zum Sparen

Von Walter Niederberger, San Francisco.

Die Rezession kurbelt den Absatz des Apple-Handys an. Arme Haushalte in den USA verwenden das iPhone zunehmend als elektronisches Allzweckgerät.

Das iPhone von Apple verliert das Image eines Luxusgerätes. Diesen Sommer stieg der Umsatz in den USA um 21 Prozent; aber in Haushalten mit einem tiefen Einkommen stieg die Nachfrage mit Abstand am stärksten, nämlich um 46 Prozent. Dies geht es aus der ersten umfassenden Erhebung der iPhone-Nutzer durch die Marktforschungsfirma comScore hervor.

Das iPhone ist ein Handy, ein Musikabspielgerät, eine Kamera und eine Internet-Maschine mit E-Mail-Programm in einem. Dies macht es in der gegenwärtigen Wirtschaftsflaute für Konsumenten mit geringem Einkommen besonders attraktiv. Wenn sie sparen müssen, so stellt die Vielseitigkeit des iPhones offenbar eine echte Alternative dar. Mark Donovan von Comscore erklärte dem «Wall Street Journal», das iPhone sei sei etwas wie das Schweizer Armeemesser im Bereich der elektronischen Geräte. «Es spricht jene Konsumenten an, die den Gürtel enger schnallen müssen.»

Apple hat die Preise gesenkt

Dies habe bereits in grossem Ausmass die Telekom-Firmen erlebt; sie sehen sich mit immer mehr Kündigungen von Festnetzanschlüssen konfrontiert, da Kunden nur ein Handy besitzen. Zusätzlich aber hat sich in den USA nun auch die Umstellung von billigen, langsamen auf schnellere, aber teurere Internet-Anschlüsse deutlich verlangsamt. Kunden kaufen bei Fernsehanstalten und Kabelnetzbetrieben nur noch das Grundangebot, wenn sie sparen müssen. Das neue iPhone der zweiten Generation ermöglicht erstmals einen im Grundpreis inbegriffenen Breitband-Zugang zum Internet.

Erleichtert wird den Haushalten mit tieferen Einkommen (in den USA mit einem Jahreseinkommen von unter 50'000 Dollar) die Umstellung auch durch den Preis. Das neue iPhone ist um die Hälfte günstiger zu haben als jenes der ersten Generation, teils sogar für unter 200 Dollar.

Schon die Nummer drei

Apple hatte vor kurzem bekannt gegeben, bis anhin 13 Millionen iPhones verkauft zu haben und nach Nokia und Samsung nun der drittgrösste Hersteller von Handys zu sein.

Erstellt: 31.10.2008, 06:25 Uhr

© Tamedia AG